Twitter statt Newsletter

Bisher war es so gewesen, dass die Besuchergruppen der Rätselstundenprojekte immer stark getrennt waren. User, die im Rätselforum aktiv waren, gingen nur selten in den Rätsel-Chat. Und User, die die Rätsel-Website besuchten, kannten oftmals nicht die Rätselveranstaltung „Cujos Rätselstunde“. Mein Gedanke war deshalb schon von längerem gewesen, dass alle Projekte davon profitieren würden, wenn sie besser miteinander vernetzt wären.

Vor 2 Jahren gab es schon den Versuch eine Art Rätsel-Community zu starten. Das verwendete Sixgroups-System erwies sich aber schnell als zu starr und zu benutzerunfreundlich, weshalb es weder von mir noch von den angemeldeten 30 Mitgliedern richtig genutzt wurde. Natürlich wäre es auch möglich gewesen, bei Facebook, Wer-kennt-wen oder einer anderen Community eine Gruppe zu starten. Der Nachteil wäre dann aber gewesen, dass man bei diesen Diensten angemeldet sein muss, damit man der Gruppe beitreten kann.

Deshalb hatte ich vor einem halben Jahr überlegt, einen Newsletterdienst einzurichten, der alle, die den Newsletter abonniert haben, mit Informationen zu allen Projekten versorgen sollte. Der Newsletter ging aber aus 2 Gründen nicht an den Start. Erstens passten die Newsletter-Skripte, die ich mir anguckte, nicht zu meinen Anforderungen. Zweitens bin ich jemand, der Newsletter überhaupt nicht mag, weil die meisten Newsletter, die ich kenne, zum größten Teil aus Werbung bestehen und deshalb einfach langweilig sind. Und wenn ich etwas mache, dann soll es auch etwas sein, hinter dem ich stehe und das ich auch selbst sinnvoll finde.

Nachdem Twitter in den letzten beiden Jahren ja so erfolgreich war und so unheimlich stark gewachsen war, bestand die Gefahr, dass wie bei den Domains die gängigen Namen schnell vergriffen sein würden. Deshalb hatte ich mich schon vor einem halben Jahr bei Twitter angemeldet und mir den Namen „raetselstunde“ gesichert, obwohl ich damals noch keine richtige Verwendung für diesen Dienst hatte.

Seit einiger Zeit hat sich die Nutzung von Twitter aber stark verändert. Während früher hauptsächlich private Tweets gepostet wurden, die nur für den Freundeskreis interessant waren, ist es heute so, dass Nachrichtenseiten, Sportseiten und Blogs ihre Infos über Twitter verbreiten. Dadurch ist Twitter zu einem Dienst geworden, mit dem man Informationen sehr schnell verbreiten kann.

Und der große Vorteil von Twitter ist, dass man die Informationen auch lesen kann, wenn man nicht bei Twitter angemeldet ist. Und das war schließlich auch der ausschlaggebende Grund dafür, weshalb ich mich entschlossen habe, alle Informationen über die Rätselstundenprojekte per Twitter zu veröffentlichen. Dass einem bei einem Tweet (einer Twitter-Nachricht) nur 140 Zeichen zur Verfügung stehen, sehe ich eher als Vorteil denn als Nachteil. Dadurch muss ich mich beim Posten der Informationen auf das Wichtigste beschränken. Und der Trend geht sowieso zu immer kleineren Infohäppchen, die man schnell lesen kann.

Deshalb habe ich jetzt den Twitter-Account raetselstunde in Betrieb genommen und werde zukünftig alle Informationen über die Rätsel-Website, die Veranstaltung „Cujos Rätselstunde“, das Rätsel-Forum und den Rätsel-Chat dort veröffentlichen. Vielleicht wird es zukünftig auch noch Rätsel per Twitter geben. Ein Konzept dafür habe ich mir aber noch nicht überlegt. Ich möchte jedenfalls nicht einfach Rätsel, die aus einem der Rätselprojekte stammen, in Twitter wiederverwerten. Wenn es Rätsel per Twitter gibt, dann sollte es sich um neue Rätsel, am besten sogar eine neue Rätselform handeln.

Ich denke, vorerst reicht es auch mal, alle, die sich für die Rätselstundenprojekte interessieren, mit allen Informationen zu versorgen. Wenn der Twitteraccount gut angenommen wird und der Ruf nach Rätseln per Twitter laut wird, kann ich mir ja immer noch Gedanken über das richtige Konzept dafür machen.

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